neuer Boulder-Kosmos in Leipzig

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Noch wird emsig gebaut, geschraubt und gemalert in der großen Halle auf dem Werksgelände der ehemaligen Buntgarnwerke in Plagwitz. Hier liegt ein neues Freizeitparadies in den letzten Zügen seiner Entstehung! Die hölzernen Objekte erinnern an Eisschollen und unbezwingbare Gebirge. Und das ist auch Absicht. Hier wird in Kürze geklettert und rumgetobt. Bouldern nennt sich der Klettersport, der im erdnahen Bereich stattfindet. Das heißt, man kann immer noch abspringen auf die weichen Matten, die überall ausgelegt sind. Über die Regeln dieser Sportart bin ich nicht so recht auskunftsfähig. Aber die jungen Männer, die sich dieses tolle Projekt ausgedacht haben und mit viel Energie, Eigenleistung und Unterstützung vieler (Crowdfunding) zielstrebig in die Tat umgesetzt haben, die wissen es genau! Kilian, Sebastian und Leo sind selbst diesem Sport verfallen und haben auf alle nötigen Details geachtet. Es gibt einen riesigen Trainingbereich, Clubräume, einen Kinderbereich mit einem echten! Kletterbaum, der mühsam herangeschleppt wurde, Sanitärräume, einen gemütlichen Aufenthaltsbereich.

Am 30.07. ist die Eröffnung! Es gibt einen Eröffnungswettkampf., für den ab 10. 07. Anmeldungen entgegengenommen werden.

Bitte kommt alle selbst mit Kind und Kegel und nehmt dieses Kletterparadies in Besitz!

wo? Erich-Zeigner-Allee 64c

Kino der Jugend

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Kino-Retter

Kino-Retter

Die Geschichte des Kinos der Jugend kommt nach 30! Jahren Dornröschenschlaf nun offensichtlich doch noch zu einer Fortsetzung. Viele interessierte Bewohner des Leipziger Ostens haben sich in der IG Fortuna/ Kino der Jugend zusammengefunden und dafür stark gemacht, dass das Gebäude mit der Art-Décot-Fassade wieder in den Blickpunkt der Öffentlichlichkeit rückt, also nicht einfach sang- und klanglos zusammenfallen kann. Es wurden schon über 1000 Unterschriften von Bürgern gesammelt, die den Erhalt des Hauses und den Wiederbetrieb als Kulturzentrum befürworten. Alle politischen Parteien und kulturellen Akteure im wachsenden Stadtbezirk Leipzig Ost/ Volkmarsdorf  sind eingebunden. Am Haus gegenüber hängen große Banner, die zur Rettung des Kinos auffordern. Die Presse ist interessiert. Im März haben wir einen gemeinnützigen Verein gegründet, der inzwischen eingetragen ist. In etlichen Arbeitstreffen wurde ein vorläufiges Nuntzungskonzept erstellt. Auf vielen Stadtteilfesten und open air-Festivals sind wir mit einem Informations-Stand vertreten. Wir haben eine Webseite und eine facebook-Seite und arbeiten mit dem Bühlowviertel-Verein an einer Ausstellung und einem Filmprojekt zur Geschichte des Hauses. In diesem Zusammenhang erging ein Aufruf an alle Bürger, uns ihre ganz eigene Geschichte mit dem Kino zu erzählen.

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Plakat 2

Zum Tag der Industriekultur und zum Tag des offenen Denkmals planen wir Aktionen gemeinsam mit der Abteilung Stadtbeleuchtung dert Stadt Leipzig, die auf dem Gelände der alten Gasanstalt ihren Sitz hat und mich früher schon mit der Bereitstellung von Kraftstrom für unsere Konzerte in den achtziger Jahren unterstützten. Es ist etwas in Bewegung geraten und das fühlt sich richtig gut an!

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Frau Kudla MdB/ CDU zum Ortstermin im Frühjahr

Frau Kudla MdB/ CDU zum Ortstermin im Frühjahr

Stand zum 25. Connewitzer Straßenfest im Mai

Stand zum 25. Connewitzer Straßenfest im Mai

Stand Ostlichter

Stand Ostlichter

Das Haus schräg gegenüber

Das Haus schräg gegenüber

Info-Stand am Parkbogen

Info-Stand am Parkbogen

 

 

 

 

 

Konzepttreffen

Konzepttreffen

Aktion zur Stadtratssitzung mit Unterschriftenübergabe im Herbst 2015

Aktion zur Stadtratssitzung mit Unterschriftenübergabe im Herbst 2015

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier sind die vorangegangenen Beiträge zu diesem Thema:

Fortuna ist für das Kino der Jugend vom 30.09.2015

Mein altes Kino vom 08.12.2012

Tohuwabohu

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Das ist der Name der aktuellen Ausstellung der Leipziger Künstlerin Daniela Hussel. Es handelt sich um „Eine Bildinszenierung“, Malerei und Graphik, auch Schmuck und Objekte!

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Blick in die Ausstellung

Die umtriebige Künstlerin hatte mir im Interview 2014 schon Auskünfte über ihre Arbeit gegeben. Sie arbeitet mit Schülern in Schulprojekten, bietet Workshops und Weiterbildungen an und arbeitet natürlich auch an eigenen Werken, die sich nicht auf Malerei allein beschränken. Na, neugierig geworden?

Ausstellung im Mischhaus Leipzig, Breslauer Str.37 in 04299 Leipzig noch zu sehen bis zum 22.06.

Zur Finissage am 22.06. ab 18,00 Uhr können sogar einzelne Werke ersteigert werden!

Fotos von Daniela Hussel

 

 

 

Denk mal!

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IMG_4435._wjpgDiese Aufforderung an alle, die sich in festgesetzten Denkmustern und Überzeugungen eingerichtet haben, passt genau in diese Tage! Jeder muss sich immer mal fragen, ob alles noch so gültig ist, wie man es immer gedacht hat. Das hält fit und flexibel. Auch ich ertappe mich immer mal dabei, über ausgelatschte Denkwege zu schleichen und versuche dann einen Schritt zurückzugehen und die Sache mal aus einer anderen Perpektive zu sehen.

Dafür, auch mal einen anderen Blickwinkel einzunehmen, auf den anderen bekannten odert fremden Menschen zuzugehen, mal durch ein anderes Loch zu gucken, den Nachbarn wahrzunehmen, dafür plädiert der Bildermacher Joachim R. Niggermeyer mit seinem Konzept für das Denk mal!, das am 28.September in der Georg-Schumann-Strasse/ Ecke Lützowstrasse mit Reden, Kaffe, Kuchen und lateinamerikanischer Musik feierlich eingeweiht wurde. Die beiden nebeneinander stehenden robusten, hölzernen Körper wurden in Zusammenarbeit mit der Kabarettistin und Tischlerin  Annemarie Schmidt entwickelt und aufgebaut.  Durch die verschiedenen Öffnungen ergeben sich immer neue Durch- und Einblicke. Das Denk mal! ist eine interessante Art Kunst im öffentlichen Raum. Es ist sehr frei für Interpretationen und Überlegungen. Möglicherweise wird es beklettert oder bemalt, aber auch diese Art der Annahme ist akzeptiert, wenn damit ein Denkvorgang verbunden ist. Im Rahmen der Interkulturellen Wochen erscheint diese Form des künstlerischen Angebots zur Interaktion an der Hauptstrasse Richtung Arbeitsamt und Schkeuditz gut aufgehoben.

Show Me Democracy!

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IMG_4320_wDies ist der Titel des Dokumentarfilms  von Filmemacher/Medienpädagoge Uwe Willman und Historiker/Medienpädagoge Daniel Heber (ein Schulfilmprojekt),  der am Abend des 29. September im FREIRAUM-Pavillion auf dem Leipziger Leuschnerplatz Premiere hatte. Hier fragen sich Jugendliche und Erwachsene, die mit Erziehung zu tun haben, wie man ein Volk zu Demokratie erziehen kann. Das dies mindestens in der Schule eine Rolle spielen muss, wird deutlich. Nur in einigen Schulfächern darüber zu sprechen, einen Klassensprecher zu wählen und die wichtigsten Strukturen eines Staatswesens zu kennen, reicht nicht aus. Demokratie und Mitbestimmung muss vorgelebt und überhaupt gelebt werden. Im Film zitieren die Jugendlichen aus dem Evangelischen Schulzentrum wichtige Sätze zur Mitbestimmung im alten Hellas. Erstaunlich ist dabei die Aktualität der Zitate der hellenischen Philosophen. Man darf nur nicht vergessen, gab die Pädagogin und langjährige Leiterin des Leipziger Schulmuseums Elke Urban zu bedenken,dass diese Demokratie auch nur für die freie männliche Bevölkerung galt. Frauen, Sklaven und standeslose Personen hatten keinen Zugeng. Da sind wir heute schon besser dran. Trotzdem lohnt es sich genauer hinzusehen, Wünsche und Forderungen zu formulieren, richtige Ansprechpartner und auch Mitstreiter zu finden. Nicht nur gegen etwas sein, sondern immer auch bessere Ideen anzubieten ist nötig, sich gegen Expertentum, Fortschrittsglauben und ausufernde Ökonomisierung zu stellen. Das das nicht leicht ist, wissen die meisten jungen Leute schon, aber sie begeben sich auf den Weg, stellen Fragen und geben auch Antworten.  Bildung in unserem Land hat ziemlich festgefahrene Strukturen, die von oben nach unten wirken und dem Endprodukt Facharbeiter und Wissenschaftlernachwuchs für die Industrie vieles unterordnen. Viele Lehrer und Erzieher geben sich große Mühe, ihre Schützlinge zu mündigen Menschen zu erziehen und unterliegen selbst dem ständigen Druck der Vorgaben. Wie man die Situation analysieren kann um bessere Wege zu finden, war Inhalt der nachfolgenden Filmdiskussion mit einigen Protagonisten, die in den Vorschlag des Reformpädagogen Otto Herz mündete, die Ideen zusammenzutragen, zu diskutieren, aufzuschreiben und nach dem Schulgesetz einzufordern und umzusetzen. Weitere Vorführungendes Films sind in Schulen geplant. Er eignet sich hervorragend als Denkanstoß.

Noch bis zum 11.10. gibt es Filme und Diskussionen zum Thema Demokratie auf dem Leuschnerplatz, Programminfos auf www.stiftung-fr.de (Das fr heißt freidliche Revolution)

Hier ist also der Film:

und hier die Fotos des Premieren-Abends:

Kunst-Rundgang

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Im September war viel los. Hier noch ein paar Schnappschüsse vom Spinnerei- Rundgang am 12.09. Dabei interessiert mich nicht nur die Kunst und das was manchmal als solche verkauft wird, sondern auch das ganze Trara ringsum, die verschiedenen Leute, wie sie angeputzt sind und sich bewegen. Großes Kino und in jedem Fall ein Kulturerlebnis für alle Sinne:

Schätze der Welt

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Ja, die Schätze der Welt sind in Leipzig das ganze Jahr über zu besichtigen, zum Beispiel im Grassi-Museum. Das ist mein persönliches Lieblingsmuseum in Leipzig.

Hier passen die einzelnen Abteilungen: Museum für angewandte Kunst,  das Museum für Völkerkunde und das Musikinstrumenten-Museum allein schon in einen erlebnisreichen Tag. Aber manchmal kann man sich auch einen Schatz genauer ansehen, in die Hände nehmen und sogar kaufen! Das geht beim Grassi-Markt oder zur Grassi-Messe und den Designer`s Open. Der Markt am 13.September bot dann auch noch zusätzlich ein Familien-Fest mit interessanten Speisen, Musik und Mitmach-Angeboten. Hier gibt es einige schöne Exponate aus der Dauerausstellung des Museums für angewandte Kunst. Fotos zum Museum für Musikinstrumente sind auch im Artikel über das Musikfest im Grassi hier zu sehen.