Systasis in der artKapella

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artkapella_poster_hussel_binder_webMorgen wird in der artKapella Schkeuditz die erste Ausstellung des Jahres 2020 eröffnet.

Daniela Hussel & Heinke Binder
Ausstellung mit Malerei, Objekten und Skulpturen

Einleitung durch die Kuratorin Gabriele Sergel
Musikalischer Beitrag von Anna Maria Maak am Flügel

Ausstellungszeitraum: 19. Januar bis 1. März 2020

In der Ausstellung kommen zwei Künstlerinnen zusammen, die völlig unterschiedlich künstlerisch arbeiten. Verschiedene Werkstoffe, verschiedene Sujets und verschiedene Dimensionen. Heinke Binder, geboren in Halle, studierte an der Burg Giebichenstein in der Fachklasse Plastik und arbeitet seit ihrem Abschluss 1987 – ihr Diplom absolvierte sie bei Gertraud Möhwald – als keramische Bildhauerin. Zahlreiche Ausstellungen, Teilnahmen an Symposien oder künstlerische Arbeiten im öffentlichen Raum sind mehr als Belege ihres Erfolges. Heinke Binder arbeitete in Leipzig bis sie 2011 eine alte Schule in Ochsensaal erwarb und sich diesem Baudenkmal angenommen hat und zu ihrem neuen Lebens- und Wirkungsort erwählt hat. Daniela Hussel, geboren in Berlin, studierte zunächst Theatermalerei an der Dresdner Hochschule für Bildende Künste. Nach ihrem Abschluss 1987, absolvierte sie das Studium der Malerei von 1992 bis 1995 an der HGB, bei Sighard Gille in Leipzig. Seit dem lebt und arbeitet sie als freischaffende Künstlerin in Leipzig. Ihr künstlerisches Schaffen ist vielschichtig und geht über die Malerei weit hinaus. Auch sie kann auf eine erfolgreiche Ausstellungstätigkeit zurückblicken, ihre Werke finden sich in zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen.

(Systase: »ein Zusammentreten oder ein  Zusammenfügen  der  Teile  zum  Ganzen«**)

Vorgemerkt:

Sonntag, 16. Februar, 14 Uhr Künstlergespräch
mit Daniela Hussel und Heinke Binder.
Das Leben und Arbeiten als freiberufliche
Künstlerin in Sachsen

Sonntag, 1. März, ab 13 Uhr
Die Künstlerinnen führen Sie/Euch gern durch die Ausstellung
und letzte Möglichkeit die Ausstellung zu besichtigen.

Krimi-Lesung rund um´s Essen „Wohl bekomms´s!“

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Krimi-Lesung

Während der Buchmesse und im Rahmen von „Leipzig liest“ bot dieses Jahr die artKapella ein besonderes Programm an, das Bestandteil des sehr umfangreichen Lese-Angebotes war. Unter dem Titel „Wohl bekomm´s“ lasen vier  Krimiautorinnen aus ihren Werken, die sich alle um Essbares drehten.

Swenja Karsten erschlug Pudding-Feinde mit der Bratpfanne, Martina Arnold killte Hamster im Namen der Wissenschaft, Annette Schwohl ließ Liebe und Tod durch den Magen gehen und Regine Röder-Ensikat begrub Leichen unter dem Klavier in ihrer Geschichte. Die Krimigeschichten waren gut ausgewählt, kurz und kurzweilig mit schönen und unerwarteten Wendungen. Immer ging es um Diverse Beziehungsprobleme, die dann mit kreativen Lösungen beendet wurden. Dazu und dazwischen bot die Leipziger Pianistin und Sängerin Diana Tobien die perfekte musikalische Umrahmung und Ergänzung mit ihren gefährlich guten Songs. Am Ende der Lesung erwartete die zahlreichen Besucher noch ein speziell für diesen Abend zusammengestelltes Mörderinnen-Buffett. Es gab grüne Giftschnitten, rote Grütze, Pudding, Blutfinger und weitere kleine genießbare Boshaftigkeiten und Köstlichkeiten, in denen sich die vorher gehörten Gegebenheiten wiederfanden. Am Büchertisch konnten die vorgestellten Bücher erworben werden.

 

Das war ein sehr gelungener Abend und wir beabsichtigen eine Wiederholung in abgewandelter Form in der Vor-Weihnachtszeit.Da soll es um Morde unterm Tannenbaum und ähnliche Liebenswürdigkeiten gehen. Wir sind schon bei der Vorbereitung.

Fortschritte am Kino der Jugend

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Das Dach des alten „Kino der Jugend“ ist schon seit Weihnachten gedeckt. Dank an alle Beteiligten! Nun sind auch die weiteren Dacharbeiten abgeschlossen und der Innenraum wird beräumt. Gerade wirkt das alte Kino der Jugend sehr ruhig… Und wir arbeiten auch schon fleißig an Konzepten und Finanzierungsanträgen für die geplante Betreibung als neues Kulturzentrum im Leipziger Osten.

 

Im ganzen letzten Jahr haben wir Initiatoren viel geschafft:
Das Haus ist vor dem Verfall gerettet und es gibt einen Stadtratsbeschluß, der vorsieht, daß das Objekt nicht meistbietend verkauft wird, sondern im Konzeptvergabeverfahren ab 2018 ausschließlich für kulturelle Nutzung ausgeschrieben wird. Wir haben viel Lobby-arbeit geleistet, auf Stadtteilfesten, zu den Tagen der Industriekultur, zum Tag des offenen Denkmals und im Kontakt mit Politekern und Stadtverwaltung.

 

So sah es z.B. in unserer Ausstellung zur Geschichte des Kinos in der alten Bäckerei schräg gegenüber dem Kino aus:
Zum traditionellen Neustädter Frühstück befragten wir Anwohner zu Ihrem Interesse am Wiederaufbau des Kinos und so sah unser Stand  aus:

 

 

Stand beim Parkbogenfest:

Die neue Kulturbürgermeisterin Skadi Jaenicke hat sich für unsere Arbeit und unsere Pläne auch schon interessiert:

Klettern und Hangeln im Boulderkosmos Leipzig

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Klettern auf hohem Niveau kann man erleben, wenn Wettbewerbe im neuen Boulderkosmos im Leipziger Westen, in der Erich-Zeigner-Allee ausgetragen werden, so wie letzten Sommer zur Eröffnung. Da scheint die Schwerkraft außer Dienst. Ich konnte mich nur über die wagemutigen jungen Leute wundern. Wer sich selbst versuchen und vervollkommnen will, der kann das jederzeit tun. Regelmäßige Öffnungszeiten

Montag bis Sonntag
von 10:00 Uhr bis 23:00 Uhr
Feiertage
von 10:00 Uhr bis 23:00 Uhr,

verschiedene Kurse und Trainingsangebote, eine nette Gastronomie und muntere Musik machen den Besuch zum Erlebnis. Auch für Kinder gibt es tolle Angebote, z.B. eine betreute Geburtstagsfeier mit viel Spiel und Bewegung im separaten Kinderreich.

Film Kino der Jugend

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Dieser Film entstand letzten Sommer, um das alte und seit 30 Jahren leer stehende Kino der Jugend wieder in Erinnerung zu rufen und vor dem Verfall zu retten. Ich war bis 1987 die letzte Kinoleiterin in diesem Haus und bin jetzt Teil einer Ininitiative, die nicht nur das Haus retten will, sondern es auch als multifunktionales Kulturzentrum in der Eisenbahnstrasse im Leipziger Osten betreiben will.

Schneemannparade

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Wie eine Freiluftgalerie sah an einem Januar-Montag die große Rosentalwiese aus. Schneeemänner und-frauen, wohin das Auge reicht. Da haben sich die Leipziger am vorherigen Wochenende mal so richtig kreativ ausgetobt. Hier eine Auswahl meiner Favoriten: